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Raus aus dem Baukasten: Umzug von Wix & Co. ohne Google-Absturz

Irgendwann ist der Baukasten zu eng: Die Seite ist zu langsam, die Funktion, die Sie brauchen, gibt es nicht, oder Sie wollen schlicht keine Miete mehr zahlen. Der Umzug ist machbar, aber er ist ein Neubau mit Umzugslogistik, kein Knopfdruck. Hier der ehrliche Ablauf.

Vorweg die unbequeme Wahrheit

Baukasten-Websites lassen sich nicht „exportieren und woanders einspielen", die Technik gehört dem Anbieter und bleibt bei ihm. Was Sie mitnehmen: Ihre Inhalte, Ihre Domain und Ihre Google-Platzierungen. Was neu entsteht: die Website selbst. Deshalb ist der Umzug immer auch die Chance, Struktur und Auftritt zu schärfen.

Schritt 1: Inventur, was gehört Ihnen?

Bevor irgendetwas gekündigt wird: Machen Sie den Besitz-Check. Entscheidend ist die Domain: Läuft sie auf Ihren Namen? Bei manchen Baukasten-Tarifen ist sie über den Anbieter registriert, dann muss sie zuerst zu Ihnen transferiert werden. Ohne Ihre Domain kein sauberer Umzug.

Schritt 2: Inhalte sichern

Texte herauskopieren, Bilder in Originalgrösse herunterladen (nicht die verkleinerten Web-Versionen, falls Originale vorhanden), Formulardaten und Kundenlisten exportieren, wo möglich. Fertigen Sie ausserdem eine Liste aller Seitenadressen an (jede Unterseite mit ihrer genauen Adresse), die brauchen Sie für Schritt 4.

Schritt 3: Neu bauen, besser als vorher

Die neue Website entsteht parallel, während die alte weiterläuft. Nutzen Sie den Neubau: Welche Seiten haben funktioniert, welche hat nie jemand besucht? Was soll die Seite künftig können, woran der Baukasten scheiterte? (Terminbuchung, Rechner, Mehrsprachigkeit, Beispiele hier.)

Schritt 4: Rankings retten, der entscheidende Schritt

Google kennt Ihre alten Seitenadressen. Ändern sich die Adressen beim Umzug (fast immer), braucht jede alte Adresse eine dauerhafte Weiterleitung auf ihre neue Entsprechung, Fachbegriff: 301-Weiterleitung. Fehlt das, laufen Google und alle bestehenden Links ins Leere, und mühsam aufgebaute Platzierungen stürzen ab. Das ist der Schritt, an dem Do-it-yourself-Umzüge am häufigsten scheitern.

Schritt 5: Stichtag und Kontrolle

Erst wenn die neue Seite steht und die Weiterleitungen bereit sind: Domain umstellen. Die alte Website bleibt bis zum bestätigten Umzug online, es gibt keinen Tag ohne Website. Danach zwei Wochen beobachten: Funktionieren alle Weiterleitungen, tauchen die neuen Seiten bei Google auf? Erst dann den Baukasten-Vertrag kündigen.

Wann sich der Umzug (noch) nicht lohnt

Ehrlich: Wenn Ihre Baukasten-Seite ihren Zweck erfüllt, Visitenkarte, kaum Besucher-Erwartung, keine Funktionswünsche, bleiben Sie vorerst. Der Umzug lohnt, wenn die Seite Kunden bringen soll und der Baukasten dabei im Weg steht. Die Entscheidungshilfe: Baukasten oder programmiert?

Mit uns umziehen

Wir übernehmen den ganzen Ablauf, Inventur, Neubau, Weiterleitungen, Stichtag, und am Ende gehört die Website Ihnen, mit allem. Was das kostet, zeigt der Preisrechner nach zwei Minuten.

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